Festgeldkonto der 1822direkt

Die 1822direkt hat ein Festgeldangebot mit Zinsgutschrift der gesamten Zinsen am Laufzeitende. Der Mindestanlagebetrag beträgt 2.500,00 EUR. Der Maximalanlagebetrag ist 1.000.000,00 EUR. Die Einlage auf dem Festgeldkonto ist gesichert durch den deutschen Einlagesicherungsfonds.

Das Festgeldangebot mit Zinszahlung zum Laufzeitende hat einige Nachteile. Bei bei einer jährlichen Zinszahlung erhält der Sparer jedes Jahr seinen Ertrag ausgezahlt und kann mit diesem Zinsertrag flexibel entscheiden, was er damit machen möchte.
Zudem gibt es einen steuerlichen Nachteil. Der Sparer, der die Zinsen jährlich bekommt, hat jedes Jahr den Sparerfreibetrag. Somit bleibt bei den meisten die Zinsen steuerfrei. Der Sparer mit einem Festgeldkonto, welches den gesamten Zins am Ende der Laufzeit ausschüttet, hat nur im Jahr der Ausschüttung einmal den Sparerfreibetrag. Da bei angesammelten Zinsen ein viel höherer Betrag zusammenkommt, reicht der Sparerfreibetrag in vielen Fällen nicht aus und die Zinseinnahmen sind dann regulär zu versteuern. Dieses mindert den Ertrag erheblich.

Festgeld mit Zinszahlung am Laufzeitende

Laufzeit Verzinsung Zinsen
Laufzeit 1 Jahr (12 Monate) ab 0,00 EUR
1,80 %
Laufzeit 2 Jahre (24 Monate) ab 0,00 EUR
1,40 %
Laufzeit 3 Jahre (36 Monate) ab 0,00 EUR
1,50 %
Laufzeit 4 Jahre (48 Monate) ab 0,00 EUR
1,80 %
Laufzeit 5 Jahre (60 Monate) ab 0,00 EUR
2,00 %
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Allgemeines zur 1822direkt

Bei der 1822direkt Bank handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Frankfurt am Main. Sie wurde im Jahr 1996 in der Rechtsform einer GmbH gegründet. Die Zahl ihrer Mitarbeiter schwankt derzeit zwischen 150 und 200. Im Jahr 2005 wurde die Sparkasse Frankfurt durch die Landesbank Hessen-Thüringen übernommen. Damit zählt seither auch die 1822direkt Bank rechtlich zur Landesbank Hessen-Thüringen.

Die 1822direkt Bank weist eine stark wachsende Tendenz auf. Im Jahr 2002 betrug die Anzahl der verwalteten Konten um die 150.000. Die Statistiken für das Jahr 2005 konnten von 200.000 Konten berichten. Bis zum Jahr 2010 stieg die Anzahl der verzeichneten Konten bis auf eine halbe Million an.

Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei der 1822direkt Bank beim pro Jahr transferierten Geldvolumen. Für das Jahr 2002 wird ein Vermittlungsvolumen von 1,3 Milliarden Euro im Geschäftsbericht vermerkt. Das Vermittlungsvolumen konnte bis zum Jahr 2010 bis auf 6,1 Milliarden Euro gesteigert werden.

Der rechtliche Hauptsitz der 1822direkt ist Frankfurt am Main. Die Direktbank agiert in der Hauptsache über das Internet, wobei die Kunden aber auch Beratungen direkt in den Filialen der Sparkasse Frankfurt in Anspruch nehmen können. Sie besitzt eine Vollbanklizenz und ist damit in der Lage, den Kunden ein breites Produktportfolio anbieten zu können.

Der Inhaber von Konten bei der 1822direkt kann sich auf eine vollständige Besicherung seiner Guthaben verlassen. Sie wird über die dreistufigen Einlagensicherungsfonds der Sparkassen-Gruppe garantiert. Sie umfassen den Sparkassen-Stützungsfonds der Giroverbände und Sparkassen, die Sicherungsreserven der Landesbanken sowie die Sicherungsfonds der Landesbausparkassen.